• Gratulation!!
    Damen 1 wird Meister in der Regionalliga SüdWest (es fehlen Meli und Eli)
  • Glückwunsch zum Aufstieg!
    Herren 4 gewinnt Kreisliga A Relegationsspiel in Rohrau

Spieler gesucht!!

Die 2. Herren Manschaft ist auf der Suche nach neuen Spielern. Das Team spielt auch in der nächsten Saison in der Herren Landesklasse Gr. 6. Gerne könnt Ihr einfach zu uns ins Traning kommen oder per Mail Kontakt mit  lukas.coulon(..at..)tischtennis-sindelfingen.de aufnehmen.

Wir freuen uns auf Euch!

Sponsoren

Freitag, 23 August 2019

Relegations- und Entscheidungsspiele 2019 in Sindelfingen und Rohrau

(tho) In den Relegations- und Entscheidungsspielen auf Verbands- und Bezirksebene wurde es am vergangenen Wochenende an diversen Spielstätten noch einmal richtig spannend. Gelingt nachträglich noch der Aufstieg? Kann vielleicht doch noch im Nachgang die Liga gehalten werden? Viele Fragen wurden nunmehr unter anderem in Sindelfingen und Rohrau beantwortet.

Allerdings bleibt auch noch das eine oder andere ungeklärt. Denn auch wenn sich die Mannschaften nunmehr in der Relegation in Position gespielt haben, so können sich bis Mitte Juni bei der Spielklasseneinteilung immer noch Veränderungen ergeben, vor allem dann, wenn höherklassige Mannschaften den Rückzug antreten und dementsprechend Nachrücker gesucht werden. Darauf hofft unter anderem der VfL Herrenberg – der Landesliga-Vizemeister setzte sich zwar gegen den SV Rissegg durch, scheiterte dann aber in der entscheidenden Begegnung mit 4:9 am Verbandsklasse-Achten SC Staig II.

In Sindelfingen war alles angerichtet für das große Tischtennis-Spektakel zum Saisonende. Bekanntlich sorgen die Relegationsspiele immer für zahlreiche Emotionen, liegen doch sportliche Triumphe und Misserfolge so nah beieinander wie sonst nur selten. So war es auch diesmal wieder ein Tischtennis-Event der besonderen Art, bei dem etwa 140 Spieler und um die 250 Zuschauer für ein ganz spezielles Ambiente sorgten. Sindelfingens Abteilungsleiter Carsten Seeger: „Das war Remmidemmi von morgens bis abends. Parallel liefen acht Punktspiele, so dass immer an irgendeiner Ecke in der Halle ein Geräuschpegel zu vernehmen war. Es war wirklich eine tolle Veranstaltung.“ Seeger hatte mit einem vielköpfigen Helferteam für das professionelle Drumherum gesorgt, angefangen vom Tisch- und Bandenaufbau bis zum Catering. „Vor allem unserem Küchenteam gebührt ein spezielles Lob, das war ein richtiger Kraftakt“, so Carsten Seeger weiter.

Aus sportlicher Sicht wurde der Fokus aus lokaler Sicht auf die Auftritte des VfL Herrenberg gerichtet, der in seinen Partien gegen Rissegg und Staig II die Möglichkeit hatte, in der Saisonverlängerung noch den Aufstieg in die Verbandsklasse zu realisieren. Am Vormittag ging es dann auch gut los, in der Aufstellung Domenico Sanfilippo, Max Hering, Andrew Schönhaar, Christian Götzner, Piet Herr und Justin Kühne wurde der SV Rissegg klar mit 9:2 bezwungen. Lediglich der Start in den Doppeln wurde aus Herrenberger Sicht etwas verschlafen, danach hatte man die Partie aber im Griff und gab nur noch vier Sätze ab. In der entscheidenden Abendpartie gegen den Verbandsklasse-Achten SC Staig II ging es dann um alles. Abermals hatte der VfL zahlreiche Mitglieder und Fans mobilisiert, die wie ein siebter Mann hinter ihrem Team standen. „Wir wussten von Anfang an, dass es gegen Staig sehr schwer werden würde“, sagte Youngster Justin Kühne, der für den urlaubsbedingt verhinderten Georg Gerlach ins Team stieß und seine Aufgaben souverän meisterte. Und so kam es wie vermutet: Der SC Staig erspielte sich aus den Doppeln eine 2:1-Führung und hatte in den Einzeln mit Spitzenspieler Manuel Sabo und am mittleren Paarkreuz mit Routinier Karl Dachs zwei unbezwingbare Akteure in seinen Reihen. Dennoch gelang es den Herrenbergern, bis zum 4:5 mitzuhalten. Doch danach ging dem Herausforderer im Kampf um den noch zu vergebenden Verbandsklasse-Platz die Luft aus, die kommenden vier Einzel gingen allesamt an die Staiger, die als 9:4-Sieger aus der Partie gingen. Domenico Sanfilippo, Justin Kühne (gegen den erst 11-jährigen Manuel Prohaska), Piet Herr und das Doppel Max Hering/Andrew Schönhaar ergatterten die Herrenberger Zähler. Offiziell tritt der VfL in der kommenden Saison somit wieder in der Landesliga an, verbunden mit der Hoffnung auf einen Rückzug eines höherklassigen Teams ist nur noch ein kleines Hintertürchen offen. Kapitän Max Hering: „Diesbezüglich müssen wir alles auf uns zukommen lassen. Wir haben uns auf jeden Fall in der Relegation teuer verkauft, doch gegen starke Staiger hat es heute einfach nicht gereicht.“ Und Justin Kühne ergänzt: „Wir sind sehr dankbar, dass uns so viele Fans in Sindelfingen unterstützt haben, das war in engen Situationen enorm hilfreich.“

Aus Bezirkssicht war man gespannt darauf, ob der SV Leonberg/Eltingen III das Potenzial hat, den Aufstieg in die Landesklasse zu realisieren. In der wohl spannendsten Dreier-Auseinandersetzung dieses Sindelfinger Relegationstages mussten sich die Leonberger knapp dem CVJM Grüntal beugen, der mit 9:5 nur unwesentlich höher gegen Glatten gewann als die Leonberger (9:6). Im direkten Vergleich hatte man sich von den Grüntalern mit 8:8 getrennt. Für die Leonberger Punkte an diesem Wochenende sorgten der überragende Adnan Kopic (4), Karsten Hager (3), Kevin Höschele (3), Stefan Luu (2), Philipp Kratschmer (2), Alexander Mörk (2) und das Doppel Karsten Hager/Kevin Höschele.

Während sich die zweite Mannschaft der Neckarsulmer Sportunion mit zwei Erfolgen gegen Beinstein und Deuchelried den Verbandsliga-Verbleib sicherten und somit auch in der kommenden Saison Gegner des VfL Sindelfingen sind, bejubelte die TTG Unterreichenbach-Dennjächt nach dem 9:7-Erfolg beim TTC Rottweil den Aufstieg in die Landesliga. Matchwinner war dabei Benjamin Klaus, der seine beiden Einzel am hinteren Paarkreuz jeweils mit 12:10 im Entscheidungssatz gewann.

Die Relegationsspiele auf Verbandsebene in der Übersicht:
Am Samstag, 4. Mai spielten in Sindelfingen (Sommerhofenhalle)

Verbandsliga
SV Deuchelried - TB Beinstein 9:7
TB Beinstein - NSU Neckarsulm II 3:9
NSU Neckarsulm II - SV Deuchelried 9:5
NSU Neckarsulm II bleibt in der Verbandsliga

Verbandsklasse Süd
VfL Herrenberg - SV Rissegg 9:2
SV Rissegg - SC Staig II 4:9
SC Staig II - VfL Herrenberg 9:4
SC Staig II bleibt in der Verbandsklasse Süd

Landesliga Gruppe 3
TTC Rottweil - TTG Unterreichenbach-Dennjächt 7:9
TTG Unterreichenbach-Dennjächt steigt in die Landesliga Gr. 3 auf

Landesliga Gruppe 4
SV Schemmerhofen - SSV Ulm 1846 II 9:5
SSV Ulm 1846 II - SC Staig III 3:9
SC Staig III - SV Schemmerhofen 6:9
SV Schemmerhofen steigt in die Landesliga Gr. 4 auf

Landesklasse Gruppe 3
TV Zuffenhausen - SG Schorndorf II 4:9
SG Schorndorf II - SportKultur Stuttgart 1:9
SportKultur Stuttgart - TV Zuffenhausen 9:1
SportKultur Stuttgart bleibt in der Landesklasse Gr. 3

Landesklasse Gruppe 4
TTV Zell II - VfL Kirchheim IV 2:9
VfL Kirchheim IV - TG Donzdorf IV 9:6
TG Donzdorf IV - TTV Zell II 9:5
VfL Kirchheim IV steigt in die Landesklasse Gr. 4 auf

Landesklasse Gruppe 5
TSV Nusplingen II - TSV Betzingen II 6:9
TSV Betzingen II - TB Metzingen 7:9
TB Metzingen - TSV Nusplingen II 9:2
TB Metzingen bleibt in der Landesklasse Gr. 5

Landesklasse Gruppe 6
CVJM Grüntal - SV Leonberg/Eltingen III 8:8
SV Leonberg/Eltingen III - SV Glatten 9:6
SV Glatten - CVJM Grüntal 5:9
CVJM Grüntal steigt in die Landesklasse Gr. 6 auf

In Rohrau kam es zu den Relegationspartien und Entscheidungsspielen auf Bezirksebene. Da es hinsichtlich der Bezirksliga keine Ausspielung gab (der SV Leonberg/Eltingen IV als Drittplatzierter der Bezirksklasse verzichtete auf eine Entscheidungspartie), musste sich der TSV Grafenau nicht der Herausforderung stellen und verbleibt damit im Bezirksoberhaus. Dementsprechend galt das Hauptaugenmerk den Auftritten des SV Rohrau II, der seinen Heimvorteil vor ansprechender Kulisse nutzen wollte und im Nachgang den Aufstieg in die Bezirksklasse realisieren wollte. Spitzenspieler Andreas Roller: „Im Vorfeld hatten wir auf einen Sieg gegen Gebersheim gehofft und wussten, dass es gegen Höfingen ein Duell auf Augenhöhe geben könnte.“ Genauso kam es dann auch, wobei auch die Partie gegen die Gebersheimer alles andere als ein Selbstläufer war. „Es lief schon sehr optimal für uns“, sagte Andreas Roller nach dem 9:5-Gesamterfolg. Roller selbst musste auf Grund eines Tennisarms auf die Zähne beissen, gewann am vorderen Paarkreuz jedoch ein wichtiges Einzel. Außerdem punkteten Bernd Schäfer (2), Andreas Vogel (2), Eberhard Bauer, Philipp Werner und zwei Doppel. Da die Gebersheimer im Anschluss gegen das bisherige Bezirksklasse-Team des TSV Höfingen 8:8 spielten, waren die Voraussetzungen vor dem Rohrauer Spiel gegen den TSV Höfingen klar: Mit einem Unentschieden könnte der SVR die Rückkehr in die Bezirksklasse fest machen. Dementsprechend groß war der Jubel, als Walter Bietsch im letzten Einzel des Abends den achten Rohrauer Punkt unter Dach und Fach brachte und der Jubel im Rohrauer Lager keine Grenzen mehr kannte. Bis es soweit war, musste allerdings ein immenser Aufwand betrieben werden – und einige Zeit sah es nicht so aus, als ob die Rohrauer den Bezirksklasse-Achten in die Knie zwingen könnten. In der wohl wichtigsten Phase der Partie egalisierten der an diesem Wochenende überragende Bernd Schäfer (trotz Armproblemen gewann er sein Einzel gegen Tobias Boog) und Eberhard Bauer die Höfinger 6:4-Führung. Danach konnten durch Andreas Vogel und Walter Bietsch noch die beiden notwendigen Zähler zum Gang in die Bezirksklasse ergattert werden – die Punktlandung war perfekt.

Der TSV Malmsheim und der VfL Sindelfingen IV beharkten sich um den freien Platz in der Kreisliga A-Nord. Dabei machte das Spitzenpaarkreuz des VfL Sindelfingen den Unterschied aus. Nachdem Bisare Baikoglu und Wolfgang Bradfisch im zweiten Einzeldurchgang die Spitzenpartien zu ihren Gunsten entschieden, hatte der VfL bei einer 7:4-Führung erstmals deutlich die Nase vorn. Christoph Herrmann und Helmut Augsburger machten den 9:6-Erfolg perfekt, der den Sindelfingern den Aufstieg bescherte. Den deutlichsten Sieg fuhren in Rohrau die Männer IV des TTV Gärtringen ein, die gegen Schönaichs Zweite überhaupt nichts anbrennen ließen. Durch einen 9:1-Erfolg verteidigten Oliver Pfister, Michael Urbanek, Matthias Greulich, Maximilian Bühler, Patrick Bachman und Jonathan Stober ihren Platzanspruch in der Kreisliga A-Süd.

Am Samstag, 4. Mai spielten in Rohrau (Schönbuchhalle):

Relegation Bezirksliga/Bezirksklasse
keine Ausspielung, SV Leonberg/Eltingen IV verzichtet
TSV Grafenau bleibt in der Bezirksliga

Bezirksklasse/Kreisliga A Relegation
SV Rohrau II – SV Gebersheim I 9:5
SV Gebersheim I – TSV Höfingen I 8:8
SV Rohrau II – TSV Höfingen 8:8
SV Rohrau II steigt in die Bezirksklasse auf

Kreisliga A Nord/Kreisliga B Nord Relegation
TSV Malmsheim I – VfL Sindelfingen IV 6:9
VfL Sindelfingen IV steigt in die Kreisliga A-Nord auf

Kreisliga A Süd/Kreisliga B Süd Relegation
TTV Gärtringen IV – TTF Schönaich II 9:1
TTV Gärtringen IV bleibt in der Kreisliga A-Süd